Helmut Detlef Haack

(*) 18. Oktober 1910 – (†) 28. Januar 1942

Biografische Eckdaten

Vorname
Helmut Detlef
Nachname
Haack
Geburtsdatum
18. Oktober 1910
Geburtsort
Ordinationsdatum
09. Mai 1937
Sterbedatum
28. Januar 1942
Kirchendienst
  • Provinzialvikar in Niendorf
    Ab 1937
  • Provinzialvikar in Kappeln
    Ab 25. Mai 1938
  • Pastor
    01. Januar 1939 – 28. Januar 1942

Kirchenpolitik

Kirchenpolitische Mitgliedschaften

Pfarramt

Predigten
  • Predigt über Phil. 2, 1-4, gehalten am 29. September 1935 in Hollingstedt
    "Das junge Christentum war so vielen Gefahren und Anfeindungen von heidnischer und jüdischer Seite ausgesetzt […] Wir alle wissen, daß das junge Christentum in einer Welt von Feinden entstand und lebte. Da haben wir Christen von heute es allerdings besser! In unserem deutschen Vaterland darf sich jeder zum Christentum bekennen. Das Evangelium darf frei verkündigt werden von jedem, der es ehrlich meint und der das Christentum nicht zum Deckmantel für politische Sonderinteressen benutzt. Für diese Freiheit, die unser nationalsozialistischer Staat uns Christen gewährt, wollen wir dankbar sein. Wir wollen nicht vergessen, wie grausam deutsche, christliche Brüder zum Beispiel in Rußland verfolgt werden."; Predigt über 2. Tim. 2, 8-13, gehalten 1937: "In dem riesigen Rußland ist eine große Kirche mit brutaler Gewalt vom Bolschewismus zerschlagen worden. Wenigstens äußerlich ist von dieser Kirche so gut wie nichts übrig geblieben." Auch in Spanien tobe ein entsprechender Kampf. "Um wieviel besser hat es die Kirche da, wo die satanischen Mächte des Bolschewismus durch eine starke Regierung gebannt wurden, wo die Kirche unter dem Schutz des Staates steht!" Kirchengebet: "Herr, wir bitten dich um deinen Segen für unser Volk und Vaterland. Beschirme unseren Führer und laß sein Werk gelingen zum Heil und Segen für unser deutsches Volk."
Konfirmationsunterricht
  • Katechese über A.G. 3, 1-8, gehalten 1937 in Kiel
    Petrus habe zu einem Bettler gesagt: "'Im Namen Jesu von Nazareth stehe auf und wandle!' Was bedeutet dies eigenartige 'im Namen Jesu'? Der Ausdruck 'im Namen' wird nicht mehr oft gebraucht, aber wir würden schon noch verstehen, was es bedeutete, wenn jemand sagte: 'Im Namen Adolf Hitlers tue ich das und das.' Das hieße doch: der Mensch handelt nicht von sich aus, sondern im Auftrag und in der Vollmacht Adolf Hitlers. So handelt Petrus also im Auftrag und der Vollmacht Jesu. Er hat also nicht von sich aus die Kraft, den Lahmen zu heilen, sondern Jesus gibt ihm die Kraft. Der Kranke soll wissen, daß im Grunde Jesus an ihm handelt. Petrus überbringt ihm eine Botschaft von Jesus, wie meinetwegen ein Richter einem Verurteilten mitteilt, daß der Führer ihn begnadigt hat."

Weiterführende Quellen und Literatur

Quellen
  • Landeskirchliches Archiv der Nordkirche, 16.20.0 Personalakten (Nordelbien) Nr. 367

Metainformationen

Datensatz
JSON-Datensatz

Veröffentlicht am 8. Januar 2022
Zuletzt bearbeitet am 19. Februar 2022
Beitrag zitieren

Diesen Beitrag empfehlen: